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High End Röhrenverstärker
KT88
Single End Verstärker
Ich habe mit
meinen EL84SE Verstärker den Wettbewerb 2005 von Tubeland
gewonnen :-) Jetzt habe ich hier einen schönen Trafosatz für
einen KT88 Single End Verstärker
liegen, der verbaut werden will.
Hier nun der
Werdegang des KT88 Verstärkers...

Hier ist das erste Bild von meiner Platine zu sehen. Die
magischen Augen müssen noch bestückt werden. Mit den
Hochlastwiderständen stelle ich den Ruhestrom ein (Autobias).
Wenn ich die richtigen Werte habe, werden sie auf der Platine
verlötet! Der Ruhestrom liegt mit 150 Ohm bei ca. 125mA. Die
Betriebsspannung wird über Mosfets auf 280V stabilisiert.

Vorbild ist
meine EL84SE Endstufe, die Platine brauchte nur leicht
modifiziert zu werden. Sie hat nun eine Größe von 240x100mm.
Von den Abmaßen her die Größte die ich jemals geätzt habe.
Mehr kriege ich auf meinen Belichtungsgerät in der Länge nicht
hin.
Gehäusebau
Endlich konnte mit
dem Gehäusebau begonnen werden. Hierfür verwende ich
eigentlich immer Aluminium. Das lässt sich sehr gut bearbeiten
und ist preisgünstig zu bekommen. Man sollte aber darauf
achten, dass das Aluminium mit einer Kunststofffolie geschützt
ist. Die verhindert bei der Bearbeitung wirksam Kratzer auf der
Sichtfläche. Das Gehäuse ohne Füße hat eine Größe von
380x300x57mm.

Hier sieht man die
Anschlüsse für Netzspannung, Cinch und Lautsprecher.

Die Trafos haben insgesamt
ein Gewicht von 9 Kilogramm!
Damit sich das Gehäuse nicht in der Mitte durchbiegt, wird ein
Hilfsrahmen zur Versteifung eingebaut.

Ein erster Blick
ins innere. Durch die Platine wird ein sehr sauberer Aufbau gewährleistet.
Man beachte den zentralen Massepunkt. An diesen wird auch der
Schutzleiter angeschlossen.

Er ist
gleichzeitig die einzige Verbindung zum Gehäuse. Das
unterdrückt Brummen und schirmt die Schaltung gegen
Störeinstrahlung von außen ab.

Für den Boden
habe ich ein Gitterblech aus Aluminium genommen. Das garantiert
eine sehr gute Kühlung, den 120 Watt an Verlustwärme wollen
sicher abgeführt werden.

Bei der Inbetriebnahme des Verstärkers
stellte ich ein starkes Brummen fest. Der Netztrafo erzeugt ein
sehr großes Magnetfeld und regte die Trafohaube aus Stahlblech
zum schwingen an. Trafoabdeckungen aus verchromten Edelstahl eliminierten
das Brummen.

Und mal eine
Nachtaufnahme im Betrieb. Leider kommt das Leuchten der Röhren
nicht so ausdruckstark zur Geltung wie in natura.

Zum
Abschluss möchte ich noch einen Satz zum Klang der Endstufe
schreiben: Der erste
Klangeindruck ist beeindruckend! Feine Höhen und ein druckvoller
Bass zeichnen diesen Verstärker aus, was will man mehr...
Der
Verstärker begeistert nicht nur mich. Er wurde schon mehrfach
nachgebaut.
Schaltplan und Layout
gibt es wie immer auf Anfrage, also keine falsche Scheu.
Jegliche
gewerbliche Nutzung
der hier veröffentlichten Schaltungen, Platinen und
Bilder wird hiermit NACHDRÜCKLICH untersagt!
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